Website der Linksdemokraten geschlossen

15. Oktober 2007

Sehr geehter Benutzer,

am 14. Oktober 2007 fanden in Italien und auch in Südtirol Vorwahlen statt, aus welchen die Demokratische Partei entstand. Die Linksdemokraten sind stolz darauf, an diesem neuen, großen Mitte-Links-Projekt teilzunehmen. Die Linksdemokraten geben somit ihr eigenständiges Bestehen auf und bringen sich voll und ganz in die neue große Mitte-Links-Partei ein. Aus diesem Grund stellt auch diese Website ihren Betrieb ein, d.h. sie wird nicht mehr aktualisiert und bleibt vorerst als Dokumentarchiv bestehen.

Jetzt beginnt eine neue Geschichte: Die Demokratische Partei schafft mehr Einheit im Mitte-Links-Lager. Alles über die Südtiroler Demokratische Partei finden Sie unter

www.ulivo.bz

Gemeinsam für den Ulivo mit Veltroni.

7. Oktober 2007

Einige Kandidaten

Am 14. Oktober 2007 entscheiden die Bürger über die Ausrichtung der neuen Demokratischen Partei. Die Linksdemokraten werden nach den Vorwahlen nicht mehr als eigenständige Partei bestehen, sondern gemeinsam mit vielen anderen Bürgerinnen und Bürgern zum Aufbau der neuen Demokratischen Partei beitragen, die unter dem Zeichen des Ulivo entsteht. Bei der Vorwahl am 14. Oktober unterstützen die Linksdemokraten in Südtirol die Kandidatur von Walter Veltroni in Italien und von Christian Tommasini zum Vorsitz der Demokraten in Südtirol.


Wichtige Links:
Wo man am 14.10.07 in Südtirol wählen kann: ulivo.bz
Die Kampagne für Christian Tommasini auf landinsicht.coolix.com
Die Kampagne für Walter Veltroni: lanuovastagione.it

Schule: Nein zur Gegenreform Marke Edelweiss

18. September 2007

Die Linksdemokraten / Ulivo verteidigen die Schulautonomie und die Arbeit, die  Luisa Gnecchi in den letzten Jahren vorangebracht hat. Sie hat der Schule in italienischer Sprache neue Ziele vorgegeben, um den Schülern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Das Verhalten der SVP ist nicht mehr zeitgemäß. Es widerspricht den heutigen kulturellen Voraussetzungen und dem Geiste der europäischen Einigung, welche immer wichtiger werden in einer Welt ohne Grenzen. Es widerspricht der Freiheit, die den Familien durch die Schulautonomie zu eigen wurde. Es widerspricht der Freiheit der Schüler, eine bessere und zeitgemäße Form des Spracherwerbs zu genießen, zu wachsen, die andere Kultur kennen zu lernen.

Gemeinsam mit der Landeshauptmann-Stellvertreterin Gnecchi wollen die Linksdemokraten mit noch mehr Einsatz dafür kämpfen, die SVP zur Vernunft zu bringen und den Kindern jeder Sprachgruppe die Möglichkeit zu geben, eine Schule zu besuchen, die sie auf das Leben in einem mehrsprachigen Land und in einer mehrsprachigen Welt am besten vorbereiten kann. Nur so wird es eine wirkliche Chancengleichheit für die neuen Generationen geben können.

Christian Tommasini

Meine Demokratische Partei

20. August 2007

Die Besucher der “Festa dell’Unità” konnten am letzten Juliwochenende in Bozen ihre Meinung zur Demokratischen Partei in einem Umfragebogen kundtun. “Wir wollten verstehen, was sich die Wähler von Mitte-Links von der neuen gemeinsamen Ulivo-Partei erwarten, die am 14. Oktober mittels Primärwahlen der Parteiführung aus der Taufe gehoben wird” sagt der Sprecher der Linksdemokraten Alexander Tezzele. “48 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage waren Frauen, 52% Männer. Fast genau 75% wohnen in der Stadt Bozen. 71% gehören der italienischen, 20% der deutschen, 1% der ladinischen Sprachgruppe an, und 8% der Teilnehmer erklärten sich als Gemischsprachig. Rund die Hälfte der 231 Fragebögen wurden am Zelt der Linksdemokraten ausgefüllt, die anderen an den Tischen. Wir sind sicher, eine gute Datenbasis zu haben, welche die Stimmung unter den Mitte-Links-Wählern aufzeigt, denn nicht nur Parteimitglieder, sondern auch viele andere Bürgerinnen und Bürger, die nur am Fest teilnehmen wollten, waren gekommen.”

Der Fragebogen bestand aus vier Fragen mit mehrfachen Antwortmöglichkeiten, sowie einer fünften offenen Frage zu den Erwartungen und Hoffnungen bezüglich der Parteigründung. Auf die erste Frage “Ist es richtig, die Demokratische Partei zu gründen?”, antworteten 83% mit Ja und 17% mit Nein. Unter den Befürwortern meinen knapp 50%, dass damit die Krise der Politik überwunden werden kann, die anderen trennen sich in jene, die mit der Demokratischen Partei das Mitte-Links-Bündnis in Südtirol stärken wollen und in jene, die sich darauf freuen, dass unterschiedliche Ideen und politische Traditionen zusammenfinden.

Die Antworten auf die zweite, dritte und vierte Frage zeigen, dass die Besucher der Festa dell’Unità eine allen Sprachgruppen offene Partei wünschen, und nicht eine “Italienerpartei” oder eine Partei der Sprachminderheiten. Diesen Möglichkeiten wurde eine sehr klare Absage erteilt. Weiters wünschen die Teilnehmer der Umfrage, dass sich die Partei um die Fragen der Zukunft Europas, Italiens und der Welt kümmere, aber mehr Betonung auf die Entwicklung in Südtirol und den Gemeinden lege. “Eine Partei, der Südtirol am Herzen liegt, die sich aber bewußt ist, dass die Welt nicht in Salurn oder am Brenner aufhört, und dass viele Probleme nur in Zusammenarbeit mit anderen lösbar sind”.

Starkes Interesse herrscht am Thema Umwelt und Landschaftsschutz, gefolgt von der Chanchengleichheit zwischen Frauen und Männern und der Gleichberechtigung aller Sprachgruppen in Südtirol, sowie der sozialen Gerechtigkeit und der Lebensqualität. “Diese Daten werden wir dem Promotorenkomitee für die Demokratische Partei in Südtirol zur Verfügung stellen, damit es diese Akzente in das Südtirol-Manifest einbauen kann” meint Christian Tommasini, der darin eine Bestätigung seiner politischen Linie sieht.

Die zehn wichtigsten Themen für die Demokratische Partei

Zustimmung zur Pflegesicherung

1. August 2007

Für die Linksdemokraten/Ulivo ist die Entscheidung der Landesregierung zur Pflegesicherung ein Meilenstein. Die Steuern steigen nicht, doch es steigen die Mittel zugunsten der Familien, die sich um Pflegefälle daheim kümmern. Positiv ist auch die Entscheidung, die für die Pflege aufgewendete Zeit für die Rente anzurechnen.

Von großer Wichtigkeit ist für die Linksdemokraten ist der Wille, den Bedürfnissen der Familen entgegen zu kommen: Die Infrastrukturen müssen Plätze zur Verfügung stellen, um am Wochenende die Pflegebedürftigen zu betreuen - ebenso einige Wochen im Jahr, damit die Familie des Pflegefalles die Möglichkeit hat, in Urlaub zu fahren.

»Dieses Gesetz will die Familien in ihrer teils schweren Pflegearbeit unterstützten - meint Parteisekretär Christian Tommasini - die richtige Antwort auf die demografischen Änderungen und das Altern der Gesellschaft. Solidarität, Arbeit auch für Frauen und Respekt vor den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen sind die Hauptanliegen dieser Gesetzesinitiative der Landesregierung, und die Linksdemokraten/Ulivo hoffen, daß sie noch innerhalb des Jahres vom Landtag genehmigt wird.«